Transcending CSS – the fine art of web design
Dies ist eines der besten Bücher, die ich je über CSS gelesen habe! Trotz seines für Internetjahre recht hohen Alters von fast 4 Jahren ist es immer noch absolut lesenswert. Der Autor Andy Clarke schafft es, anhand zahlreicher Praxisbeispiele die Semantik von HTML deutlich zu machen und zeigt, wie sich semantisch korrekt ausgezeichnete HTML-Dokumente wunderbar mit CSS gestalten lassen, wobei immer die klare Trennung zwischen Layout und Inhalt angestrebt wird.
So werden z.B. Begriffe wie »header« und »sidebar« als ID-Bezeichnung vermieden, da sie layoutbezogen sind. Stattdessen werden »branding« und »content_sub« verwendet, weil diese sich auf den Inhalt beziehen und nicht auf die Position im Layout.
Außerdem wird einem nahe gelegt, statt der oft angewandten »Divitis« sematisch korrekte Elemente zu verwenden. So sind zum Beispiel Listen-Elemente an vielen Stellen sinnvoll, wo man sie zunächst nicht vermuten würde.
Das ganze wird anhand vieler Beispiele »Designer-verständlich« erklärt. Ich empfehle hier die englische Originalversion, bei der Übersetzung wurde bereits der Titel ungenau übersetzt, für mich bei Fachbüchern ein No-Go. Man sollte kein absoulter Anfänger sein, wenn man diese Buch lesen möchte, Kenntnisse in HTML und CSS sollten vorhanden sein.





