Webstandards und der Kunde
Michael van Laar hat kürzlich einen Artikel über Webstandards als Verkaufsargument verfasst und kommt zum dem Schluss, dass die oft von Webworkern propagierten Argumente eigentlich keine sind. Nils Pooker greift in den Kommentaren das eigentliche Problem dahinter auf, dass nämlich Webstandards in der Kundenkommunikation keine Rolle spielen. In einem älteren, aber dennoch weitgehend zeitgemäßen Artikel schreibt er über die richtige Kundenansprache, wie man Vorteile von Webstandards besser vermittelt.
Ich möchte an dieser Stelle noch einen »Standard« ergänzen: Grafikdesign. Mike Kus hat hierüber mal einen kurzen Vortrag gehalten: Graphic Design: The Forgotten Web Standard. Hier geht’s vor allem darum, dass Technik und Code nicht alles ist, sondern vielmehr nur ein Hilfsmittel zur Darstellung. An sich nichts neues, aber vielleicht ein Anstoß, dass die Diskussion mehr auf den visuellen Output gelenkt wird, vor allem im Gespräch mit dem Kunden.